Aktien als Bestandteil eines sicheren Anlage-Portfolios

banner-873109_960_720  Wie Sie Ihr eigenes Aktiendepot eröffnen

Seit mehreren Jahren sind die Zinsen innerhalb Europas auf einem extrem niedrigen Stand. So hat die Politik der Europäischen Zentralbank, die den Leitzins mehrmals gesenkt hat, dazu geführt, dass nun Privatanleger kaum mehr Zinsen auf dem Sparkonto für ihr Geld erhalten. Wenn sie ihr Geld nicht durch die Inflation über die Jahre verlieren wollen, sind sie daher gezwungen, nach alternativen Formen der Geldanlage zu suchen. Eine lohnenswerte Alternative ist hier das Aktiendepot, das wir Ihnen im Folgenden näher vorstellen.

Wie funktioniert ein Aktiendepot?

Wenn Sie ein Aktiendepot eröffnen ermöglicht es Ihnen den Kauf von Wertpapieren und weiteren Finanzprodukten wie Fonds. Eine Aktie ist dabei ein Anteil an einem Unternehmen, das einen Kurs besitzt, der abhängig von der Entwicklung des Unternehmens und weiteren Faktoren schwankt. Mit dem Kauf einer Aktie spekulieren Sie also auf eine positive Entwicklung eines Unternehmens, um beispielsweise nach einem Jahr die Aktie zu einem höheren Preis zu verkaufen, als Sie sie zu Beginn gekauft haben.

Wie und wo kann ich ein Aktiendepot eröffnen?

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Generell bietet jede Bank die Möglichkeit an, ein Aktiendepot zu eröffnen. Sowohl bei klassischen Filialbanken als auch bei den neueren Onlinebanken können Sie Ihr eigenes Wertpapierdepot eröffnen. Dazu benötigen Sie nicht einmal ein Konto bei der betreffenden Bank. Entweder gehen Sie in eine Filiale oder aber Sie eröffnen das Depot über das Internet. Günstige Konditionen & eine einfache Kontoführung bietet beispielsweise Consorsbank an, hier kann man um günstige Konditionen Aktien kaufen und verkaufen.

Welche Vor- und Nachteile hat ein Depot?

Ein Aktiendepot eröffnen bietet generell eine ganze Reihe von Vorteilen. So werfen Aktien, Fonds und andere Finanzprodukte auf lange Sicht deutlich höhere Zinsen ab als ein Sparkonto oder das Festgeld. Betrachtet man die Entwicklung der 30 größten Aktienunternehmen in Deutschland über die vergangenen Jahrzehnte, so wuchsen deren Kurse im Schnitt um 8 Prozent jährlich an. Dies stellt eine Rendite dar, die man mit keinem Girokonto der Welt auch nur annähernd erreichen kann. Ein weiterer Vorteil bestehte außerdem darin, dass man sein Vermögen auf zahlreiche Aktien verteilen kann. Ist die Performance eines Titels nicht gut, wird dies oft durch die gute Performance anderer Aktien ausgeglichen. Im Schnitt bleibt dann oft eine sehr positive Entwicklung übrig. Darüber hinaus kurbeln Sie mit einem Investment in Aktien die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung an und sind damit Teilhaber an der deutschen Wirtschaft.

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Es ergeben sich jedoch auch einige Nachteile. So droht bei Aktien generell der Totalverlust der Einlagen. Theoretisch kann jede Aktie über Nacht wertlos werden, wenn das Unternehmen beispielsweise in die Insolvenz rutscht oder die Anleger das Vertrauen in das Unternehmen verlieren. Ein weiterer Nachteil liegt darin, dass Sie Ihr Geld aktiv managen müssen. Sie müssen Zeit investieren, um die Kurse im Auge zu behalten, neue Aktien zu kaufen und alte zu verkaufen.

Welcher ist der beste Anbieter? Der Depot Vergleich

Da es am Markt mittlerweile dutzende Anbieter für Aktiendepots gibt, lohnt es sich, einen Depot Vergleich durchzuführen. So unterscheiden sich die Depots der Banken vor allem in zwei Aspekten. Zum einen kostet das Unterhalten eines eröffneten Depots teilweise eine monatliche Gebühr, ist jedoch manchmal auch kostenlos. Zum anderen werden unterschiedlich hohe Gebühren für den Kauf und Verkauf von Aktien erhoben. Schnell belaufen sich die Depotkosten dann im Jahr auf mehrere hundert Euro, die Sie erst einmal verdienen müssen. Ein Depot Vergleich im Vorfeld erspart Ihnen also eine finanzielle Überraschung am Ende des Jahres, wenn die Kosten den Gewinn Ihres Depots auffressen.

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